1. Interview und warum ich mich entschieden habe, diesen Blog ins Leben zu rufen

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In den mehr als 22 Jahren, in denen ich Eltern von geburtsgeschädigten Kindern berate und vertrete, hat sich gezeigt, dass häufig die gleichen Fragen und Unsicherheiten bei den Eltern vorhanden sind. So höre ich immer wieder die Fragen: ‚Ist jemand für die Behinderung meines Kindes verantwortlich? Was wird sein, wenn wir als Eltern uns nicht mehr um unser Kind kümmern können? Was kann ich unternehmen, um Schadenersatz gegenüber dem Frauenarzt oder der Hebamme zu fordern? Habe ich überhaupt eine Chance, gegen die Versicherungen der Krankenhäuser anzukommen?’

Immer wieder habe ich festgestellt, dass Eltern von verschiedener Seite (Kinderarzt, Krankenkasse, Freunde, Medien) Informationen erhalten, die nicht richtig sind und die sie weiter verunsichern. Zusammen mit einer betroffenen Mutter habe ich daher überlegt, einen Blog ins Leben zu rufen, in dem die Fragen, die Eltern beschäftigen, klar und deutlich beantwortet werden. In einer erste Interview-Reihe, die Daniela Hofschneider mit mir führt, greifen wir genau solche Fragen. Zudem berichtet Daniela Hofschneider selbst aus der Erfahrung, die sie gemacht hat, um für ihren behinderten Sohn Schadenersatz wegen eines Geburtsfehlers zu fordern.

Wichtig ist und bleibt, dass man sich als betroffene Eltern vernünftig informiert, gut und seriös beraten lässt und dann gemeinsam für sein Kind entscheidet, ob man Schmerzensgeld und Schadenersatz durchsetzt.

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