
In den vergangenen Wochen hat eine Studie der Bertelsmann-Stiftung mit dem Thema „Zusatzangebote in der Schwangerschaft“ zu Diskussionen geführt, ob den werdenden Müttern während der Schwangerschaft zu viel und zu häufig Vorsorgeuntersuchungen oder Zusatzangebote unterbreitet werden.
Die „Studie“ der Bertelsmann-Stiftung, die von einer ehemaligen Hebamme und nunmehr Mitarbeiterin der Hochschule für Gesundheit im „Studienbereich Hebammenkunde“ mitherausgegeben worden ist, kommt im Wesentlichen zu dem Ergebnis, dass Schwangere immer früher und öfter Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft durchführen lassen. Es wird von einer „Medikalisierung der Schwangerschaft“ gesprochen.
Der Berufsverband der Frauenärzte sowie die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe haben hierzu eine Pressemitteilung herausgegeben, die Beachtung finden muss.
Weiterlesen